Bow-Tie Bigband
Home
Historie
Termine
CDs
Besetzung
Bilder
Links
Kontakt
Impressum

Titel

1. Just For The Record

(M: Karl Farrent / A: Karl Farrent)
feat.: Karl Farrent (flgh)

Wie der Name schon sagt: speziell für diese CD geschrieben. Karl Farrent brachte die etwas ungewöhnliche Komposition im Sommer 1999 zu Papier. Das eingängige Thema wiederholt sich quasi endlos in verschiedenen Variationen, zunächst als Jazz-Waltz, dann swingend im 4/4-Takt und zum Abschluß als Bossa


2. Samba Da Borboleta

(M: Karl Farrent / A: Karl Farrent)
feat.: Karl Farrent (flgh) / Jonas Kuhn (ss) / Martin Schmidt & Oliver Berthold (drums/perc)


Das erste Stück, das Karl Farrent eigens für die Bow-Tie Big Band schrieb. Eine Samba mit perkussivem Blech und einem hitverdächtigen Ohrwurm-Thema. Der Titel dieser 1994 entstandenen Komposition leitet sich aus dem portugiesischen Wort für „Fliege“ (bow-tie) ab: „borboleta“.


3. Dudley

(M: Karl Farrent / A: Karl Farrent)
feat.: Markus Keller (p) / Stefan Schreiber (cl)


Ebenfalls ein Thema mit Wiedererkennungswert. Karl Farrent schrieb diesen Titel 1996 anläßlich des zehnten Renniger Halbjahreskonzerts der Bow-Tie Big Band. Er ist dem englischen Komiker und Jazzpianisten Dudley Moore gewidmet, auch bekannt durch den Film „Ten“ mit der „Traumfrau“ Bo Derek. Die Höchstpunktzahl „Zehn“ für Beliebtheit unter den Musikern ist dieser Komposition allemal sicher.


4. Work Song

(M+T: Nat Adderley & Oscar Brown jr. / A: Ala Heiler)
feat.: Ala Heiler (voc) / Klaus-Peter Schöpfer (git)



Ein klassischer Titel des Soul-Jazz. Im Text zu Nat Adderleys Komposition geht es um einen Häftling, der in einer Sträflingskolonne Steine klopfen muß. Ala Heiler, der auch für das ausgereifte Arrangement verantwortlich zeichnet, macht dieses Bild mit seiner bluesigen Stimme für den Hörer geradezu hautnah greifbar.


5. Mas Que Nada

(M+T: Jorge Ben / A: Karl Farrent)
feat.: Fauzia Maria Beg (voc) / Axel Salden (trbn)


Dieser Samba-Klassiker ist eigentlich ein Faschingshit, und zwar aus der brasilianischen Karnevalshochburg Rio de Janeiro. Karl Farrents Bearbeitung für Fauzia Maria Beg ist angelehnt an die Version, die Bassist und Produzent Marcus Miller für Al Jarreau schrieb.


6. Chicken

(M: Alfred James Ellis / A: Klaus Wagenleiter)
feat.: Robert Wayne Hajdu (b) / Axel Salden (trbn) / Clemens Kossock (ts)

Funk-Hit der „Word of Mouth“ Big Band von Jaco Pastorius, dem viel zu jung verstorbenen Bassisten der legendären Jazz-Rock-Formation Weather Report, hier würdig vertreten durch seinen Landsmann Robert Wayne Hajdu.


7. Namely You

(M+T: Gene DePaul & Johnny Mercer / A: Karl Farrent)
feat.: Frank Wellert (flgh/trpt)


Diesen wunderschönen, weniger bekannten Standard arrangierte Karl Farrent 1993 als Feature für sich selbst, seine erste Bearbeitung für die Bow-Tie Big Band. Als das Renninger Talent Frank Wellert auf seinem steilen Weg nach oben zwischen dem MV Renningen, dem Landesjugendjazzorchester, dem BuJazzO, der 1999 preisgekrönten eigenen Combo „Schlapbe Band“, und zahlreichen weiteren Erfolgen auch bei der Bow-Tie Big Band Station machte, übernahm er den Solo-Part am Flügelhorn.


8. My Friend

(M+T: Karl Farrent / A: Karl Farrent)
feat.: Fauzia Maria Beg (voc) / Karl Farrent (flgh)

Karl Farrent schrieb 1998 Musik und Text für diesen Titel, das auf den Changes von „My Funny Valentine“ basiert. Bevor der Text hinzukam, hieß das Stück „My Bunny Ballantines“ - als Kind besaß Karl Farrent in England ein Kaninchen namens „Whisky“.


9. When I Found You

(M+T: Peggy Lee / A: Ala Heiler)
feat.: Ala Heiler (voc)


Dieses vielschichtige und nuancenreiche Arrangement eines leider viel zu selten gespielten Titels von Peggy Lee spricht für sich.

10. Didge Intro

feat.: Thomas Schöck (Didgeridoo)

Die körperlichen Voraussetzungen, die man für die tiefsten Posaunentöne benötigt, sind auch für manch anderes Instrument von Nutzen. So beherrscht Bassposaunist Thomas Schöck auch das Didgeridoo, das Urinstrument der australischen Ureinwohner. Zusammen mit den Perkussionisten Oliver Berthold und Martin Schmidt formt er den Klangteppich, der aus den ursprünglichen Klängen der Aborigines einschließlich Rainstick allmählich in den Latin-Rhythmus des nächsten Titels überleitet.


11. The Piece Bob Didn’t Write

(K: Karl Farrent / A: Karl Farrent)
feat.: Karl Farrent (flgh)


Das Stück, das nicht Bob Mintzer geschrieben hat, ist eben diesem gewidmet. Karl Farrent komponierte und arrangierte den Titel im Frühjahr 1997 für die Bow-Tie Big Band. Latin-Einfluß und eingängiges Thema erinnern an die Schreibweise Mintzers.


12. All The Way

(M+T: James van Heusen & Sammy Kahn / A: Karl Farrent)
feat.: Karl Farrent (flgh)

Ein Frank-Sinatra-Klassiker mit wunderschöner Melodie. Das ausgefallene Arrangement Karl Farrents entstand im Frühjahr 1994. Unbegleitete Bläserteile wechseln mit kompakten Tutti und gefühlvollen Flügelhornpassagen.


13. Agua De Beber

(M+T: Antonio Carlos Jobim / A: Wilson d’Oliviera)
feat.: Fauzia Maria Beg (voc) / Oliver Berthold (drums/perc)

Latin-Standard von Antonio Carlos Jobim, Großmeister des Latin Jazz. Das Arrangement des uruguayischen Saxophonisten Wilson d’Olivera (Mitglied der HR Big Band) gibt Fauzia Maria Beg Raum für ein mitreißendes perkussives Scat-Solo.


14. Everything But You

(M+T: Ellington, James & George / A: Ala Heiler)
feat.: Ala Heiler (voc)


Einer der seltener gehörten Titel von Duke Ellington. Das Arrangement kommt ohne Harmonieinstrument aus und läßt so den Text über die Leere nach einer zerbrochenen Beziehung auch musikalisch nachvollziehen.


15. Sweet Emma

(M: Nat Adderley / A: Karl Farrent)
feat.: Bernd Mairle (trbn) / Jonas Kuhn (as) / Klaus-Peter Schöpfer (git)


Die zweite Nummer des Trompeters Nat Adderley auf dieser CD. Der Komponist widmete sie einer Freundin und Musikerin. Karl Farrents locker-soulige Bearbeitung stammt aus dem Sommer 1996. Der fulminante Doppelschluß überrascht nicht immer nur das Publikum.